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Kultrock zurück in Greimerath

aus: Eifelzeitung | 49. KW 2014







































Jubiläum ohne Nostalgie

aus: Trierischer Volksfreund | 4.11.2014 | Foto & Text: Mechthild Schneiders

Deutschsprachiger Rockpop mit gefühlvollen Texten - damit überzeugen Didi & Konsorten bereits seit 25 Jahren in ihren Konzerten in der Region. Beim Auftritt im Haus der Jugend in Wittlich hatten die Musiker bei überwiegend alten Fans leichtes Spiel.

Die ersten Tänzer wagen sich vor die Bühne. Während Didi Könen von einem Typen singt, der nicht mit dem Strom schwimmt, wird das Spiel seiner Konsorten immer schneller. Auch Andrea Krämer (47) tanzt mit. "Frei wie wilde Pferde" ist eines ihrer Lieblingssongs aus Didis Repertoire, Mitte der 1980er Jahre entstanden - da war er noch Frontmann von In Flagranti.

Erinnerungen an die Jugend.

Krämer ist schon länger Fan: "Ich gehe zu den Konzerten, seit ich zwölf Jahre alt bin. Damals sang Didi noch bei Albatros", sagt sie. "Die Konzerte waren die ersten Male, wo ich lange ausbleiben durfte", erinnert sich die gebürtige Karlerin. Der Song vom pickeligen Gregor, einer der ersten, die Könen schrieb (1977), gefällt ihr noch heute. Wie Krämer geht es sicher vielen der rund 80 Zuhörer - überwiegend zwischen 40 und 60 Jahre alt - im Wittlicher Haus der Jugend. Albatros und In Flagranti gibt es seit Jahren nicht mehr. Und die "neue" Band Didi & Konsorten besteht - mit einer kurzen Unterbrechung Ende der 1990er - auch schon seit 25 Jahren.  Von der Ursprungsbesetzung sind neben Didi noch Stephan Moll (Gitarre, Gesang) und Bassist Jürgen "Valle" Valerius dabei. Seit 1994 spielen Gitarrist Matthias Pesch und Schlagzeuger Thomas Schöfer mit.  Viele der Gäste schwelgen in Erinnerung an eine Zeit, in der viele kleine Bands - meist mit selbst geschriebenen Stücken - in den Dörfern auftraten. Doch Nostalgie kommt nicht auf. Alte Nummern wie "Sommer in Wittlich" haben Didi & Konsorten textlich und instrumental aufgepeppt.  Das klingt immer noch vertraut für alte Fans, ist aber alles andere als angestaubt. Auch die neuen Stücke kommen gut an und überzeugen musikalisch und textlich: "Die Tage leicht, die Küsse auch, warn wir verliebt, konnt\' es nur für immer sein", singt Didi in "Süßer Vogel Jugend" (2011). Ebenfalls eine Ballade: einer der ganz neuen Songs "Sommer geschneit" (2013), eine Erinnerung an die große Liebe.  Dieter Weiler (46) aus Wittlich gefallen besonders die Texte in Mundart. "Damit kann man sich identifizieren." Genau wie bei den alten Songs, die alle eine Aussage haben, wie "Spinn dir" - ein Kopf-hoch-Stück, die widersprüchliche "Kathrin" und die "Frau aus Plastik", die jeder Mode hinterherhechtet und doch nur Fassade bleibt.  Während in der erste Hälfte des Konzerts die rockigen Sounds überwiegen, wird es nach der Pause ruhiger. Zwei Zugabenblöcke verlangen die Gäste. Bei "Tom Traubert\'s Blues", auch bekannt als "Waltzing Matilda", setzt sich Didi vorne auf die Bühne, singt gefühlvoll mit tiefer Stimme das Tom-Waits-Stück - eines der wenigen Cover der Konsorten. Danach gibts mit "Kirmes am Dorf" noch einmal ein Mundartstück, wie es Dieter Weiler gut gefällt.  Der gebürtige Meerfelder ist schon seit vielen Jahren Fan. "Wenn die irgendwo in der Gegend gespielt haben, sind wir denen nachgefahren", sagt er. Genau wie Andrea Krämer, die inzwischen sogar aus ihrem Wohnort Konz zum Konzert gereist ist. "Ein schönes Konzert", findet sie. "Es hat sich gelohnt!"

 




"Es gibt mehr Balladen zu hören"

aus: Trierischer Volksfreund | 31.10.2014

Didi Könen ist seit 25 Jahren der Frontmann der "Konsorten". Seine Band tritt am Freitag, 31. Oktober, im Haus der Jugend auf. Er setzt auf deutschsprachigen Rockpop - und stemmt sich damit gegen die Mode.

Wittlich. In einer Zeit, als die Neue Deutsche Welle schon wieder am Abebben war, machte sich der gebürtige Minderlittger Didi Könen mit seinen Mitmusikern auf den Weg nach Trier und gewann prompt den Rockförderpeis der Stadt. Der im Sozialbereich tätige 53-Jährige ist mit seiner Band, in der er singt und Gitarre spielt, seit 25 Jahren erfolgreich. Heute Abend spielt er im Haus der Jugend. Im Gespräch mit TV-Redakteur Hans-Peter Linz erzählt er, dass Deutschrock nach wie vor aktuell ist.

Wie hält man mit einer Band eigentlich 25 Jahre durch?
Didi Könen: Viele von uns machen sogar schon länger Musik und haben vorher bereits in bekannten regionalen Bands gespielt, unter anderem in Albatros oder For You. Manche von uns arbeiten als hauptberufliche Musiker, die ihr Geld mit und um die Musik verdienen.

Welche Musik werden sie im Haus der Jugend in Wittlich spielen?
Könen: Wir machen nach wie vor deutschsprachige Rockpop-Musik. In den letzten Jahren kamen Songs in Eifeler Platt dazu.

Wie kommen Sie auf Mundart?
Könen: Diese Sprache hat viel Kraft und passt gut zur Rockmusik. Sie ist sehr direkt, sehr treffend.

Was gibt es sonst zu hören?
Könen: Wir machen mittlerweile auch mehr Balladen und nicht mehr so viele und lange Gitarrensoli. Bei uns sind Leute, die gerne Rockmusik hören, immer willkommen. Wir machen keinen Hip Hop und keinen Techno.
Warum treten Sie im Haus der Jugend auf?

Könen: Wir waren schon oft im HdJ. Außerdem ist das eine der wenigen Wittlicher Bühnen, auf denen man Rockmusik spielen kann.

Was waren die letzten drei CDs, die Sie sich gekauft haben?
Könen: Ich höre eigentlich querbeet. Meine letzten drei Platten waren: Element of Crime, Nils Frevert und das aktuelle U2-Album.




25 Jahre Didi Könen & Konsorten: Auftritt im Haus der Jugend Wittlich

aus: Trierischer Volksfreund | 28.10.2014

Wenn das kein Grund für einen Auftritt ist: Didi Könen und Konsorten feiern 25-jähriges Bestehen. Die Wittlicher Band tritt aus diesem Anlass im Wittlicher Haus der Jugend auf.

Wittlich. Heimspiel für Didi Könen und Konsorten: Die Eifeler Band spielt am Freitag, 31. Oktober, 21 Uhr, im Haus der Jugend (HdJ) in Wittlich. Zum 25-jährigen Bestehen präsentieren die Wittlicher Lokalmatadoren bei ihrem jährlichen HdJ-Auftritt einen Querschnitt ihres musikalischen Schaffens. Der Frontmann, der meist deutsch und manchmal Eifeler Dialekt singt, und seine Konsorten bieten ausgereiften, songorientierten Gitarrenpop mit wortwitzig pointierten Songtexten, die mit eifelländischem Schmäh vom "Sommer in Wittlich" oder der "Kirmes im Dorf" erzählen.
Zum Programm der Kleinstadtweggefährten zählen neben neueren Songs "Beautiful Day", "Himmel do Dich opp" auch klassisch lyrisch angehauchte Balladen wie "Farben" und "Sie".
Die Besetzung: Didi Könen, Matthias Pesch, Stephan Moll, Valle Valerius und Thomas Schöfer.

 




GreimerathKult: "Didi & Ko"  begeisterten in Greimerath

aus: Wochenspiegel | 03.01.2014 & weitere

Fulminantes Konzert im Greimerather Bürgerhaus: Rund 250 Besucher, zumeist Rockfans, erlebten zwischen den Jahren das Konzert mit der Band „Didi & Konsorten". Die Vorgruppe "Magma" heizte von Beginn an richtig ein und begeisterte das Publikum mit rockigen Songs der letzten fünf Jahrzehnte.

Die Wittlicher Kultband „Didi & Konsorten" übertraf vom ersten Ton an die Erwartung, nicht nur vieler Erstlinge im Publikum, die die Band zum ersten Mal erlebten. Auch die vielen ehemaligen Eifeler, die zwischen den Jahren nach Hause kamen, fühlten sich zurückversetzt in die 80iger Jahre, als die Eifel geprägt war von vielen Rockbands und ihren Konzerten.
Die Band zeigte sich in bester Spiellaune und packte die Texte von Didi in perfekt gespielte Rockmusik. Nicht nur die alten Lieder wie „Farben" oder "Sommer in Wittlich" kamen sehr gut an, auch die neuen Songs wie "Diner for one" sorgten für viel Beifall. Die Qualität der selbstgeschriebenen Songs war beeindruckend. Didi Könen hat ein ums andere Mal gekonnt Emotionen, Momentaufnahmen, Lebenserfahrung und zwischenmenschliche Beziehungen in seinen Songs verarbeitet. Dazu kamen sehr gute Lieder im Eifeler Dialekt, die an diesem Abend in Greimerath ein besonderes Gemeinschaftsgefühl bei allen Konzertbesuchern hervorriefen.
Die musikalischen Arrangements waren ebenso stimmig wie der Background-Gesang. Die zwei Gitarristen Stefan Moll und Matthias Pesch brillierten mit ihren Soloparts, Bass Valle Valerius und Schlagzeuger Thomas Schöfer beeindruckten durch eine hervorragende Rhythmik und Dynamik. Bei Sänger Didi Könen spürte man an diesem Abend besonders, mit welch großer Leidenschaft er seine Songs aus vielen Dekaden seines musikalischen Schaffens performte. Ein besonderer Höhepunkt war ein gemeinsamer Auftritt von Didi Könen und Achim Lehnert, der vor vielen Jahren mit Didi in der Formation „Inflagranti" zusammen spielte und als spontaner Gast am Konzert teilnahm. "Frei wie wilde Pferde" im Duett: Die Greimerather Gäste waren begeistert.

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